Giese
und
Schweiger

Franz Ringel

1940 Graz - 2011 Graz

Der 1940 in Graz geborene Franz Ringel besuchte zwischen 1954 und 1958 die Kunstgewerbeschule in Graz. Dort lernte er Wolfgang Herzig und Drago Prelog kennen. 1958 übersiedelte Ringel nach Wien und studierte an der Hochschule für angewandte Kunst und an der Akademie der bildenden Künste (1959-1960 bei Hans Knesl und von 1960-1965 bei Albert Paris Gütersloh). Ringels zunächst noch ungegenständliche und farbenreiche Malerei wandelte sich mit der Zeit zu einer gegenständlichen, figurativen Bildwelt, die von den zentralen Themen Eros und Tod beherrscht wurde. Seit 1972 hatte Ringel ein eigenes Atelier in Wien. 1972-1973 hielt sich der Künstler in Paris auf. Franz Ringel war Mitglied der Secession Wien und der Gruppe "Wirklichkeiten", die sich 1968 konstituierte.

Literatur

Franz Schuh (Hrsg.), Franz Ringel, mit Beiträgen von Otto Breicha, Wolfgang Drechsler, Helmut A.Gansterer, Peter Gorsen, Rudolf Haller, Thaddäus Podgorski, Dieter Ronte, Franz Schuh, 1991 Edition Falter/Deuticke; Helmut A.Gansterer (Hrsg.), Franz Ringel. Achtundsiebzig Bilder für Maria, Wien, 1997; 1966-1998. Franz Ringel. Die Reise nach Petuschki, Wien 1999