Giese
und
Schweiger

Conrad Bühlmayer

1835 Wien - 1883 Wien

Conrad Bühlmayer, Sohn des bekannten Kunstsammlers gleichen Namens, studierte von 1850 bis 1855 an der Wiener Akademie bei Josef Höger. Anschließend ging er nach Düsseldorf und Zürich, wo er zunächst bei Hans Fredrik Gude und weiters bei Rudolf Koller lernte, der ihn nachhaltig beeinflusste. 1857/1858 war Bühlmayer Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins „Malkasten“, 1861 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Bühlmayer schuf Landschaftsbilder in warmer, idyllischer Stimmung, die er meist mit Haustieren ausstaffierte. Er betätigte sich auch als Radierer. Seine bekannte Originalradierung "Partie aus der Ramsau" erschien im "Wiener Künstleralbum". Bühlmayer stellte in Österreich, Deutschland sowie 1878 auch auf der Pariser Weltausstellung aus. Werke von seiner Hand befinden sich in den Sammlungen der Gemäldegalerie der Wiener Akademie, der Österreichischen Galerie Belvedere und der Albertina.

Literatur

Bühlmayer, Konrad. In: Fr. v. Boetticher, "Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte". Bd. I, Dresden 1895, S. 142; R. Schmidt, "Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart", Wien, 1974-1980; R. Schmidt, "Das Wiener Künstlerhaus. Eine Chronik 1861-1951", Wien, 1951, S. 33, 79, 87; Saur allgemeines Künstlerlexikon: "Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker", Bd. 15 (1997), S. 38