Giese
und
Schweiger

Georges Callot

1857 Paris - 1903

Georges Callot, geboren im Jahre 1857 in Paris, war ein französischer Genre-, Akt- und Historienmaler. Daneben war er Lehrer und Mitbegründer der Académie Delécluse im Künstlerviertel von Montparnasse. Er studierte zunächst an der École des Arts Décoratifs und anschließend an der École des Beaux-Arts de Paris bei Louis-Émile Adan. Es folgten regelmäßige Ausstellungen im Salon de Paris, sein Debüt feierte Callot im Jahre 1877. Seit 1890 zählte er zu den Mitgliedern der Société nationale des beaux-arts. 1901 zeigte Georges Callot seine Werke in der Royal Academy in London. Callot erhielt mehrere Auszeichnungen für seine Werke, darunter den Orden des Ritters der Ehrenlegion. In späteren Jahren unternahm er eine Schiffsreise nach New York und starb 1903. Im Zeitgeist des Fin de Siècle war Callot besonders von den Werken, allen voran den Akten von Gustave Courbet beeinflusst.

Literatur

Ulrich Thieme und Felix Becker, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 5, Leipzig 1911, S. 405f.