Giese
und
Schweiger

Cornelius Kolig

1942 Vorderberg, Kärnten

Cornelius Kolig, geboren 1942 in Vorderberg, ist ein Maler, Objekt- und Konzeptkünstler. Er studierte von 1960 bis 1965 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky, Herbert Boeckl und Max Weiler. Bereits 1963 und 1968 stellte Kolig in der Galerie St. Stephan unter Monsignore Otto Mauer Lichtobjekte, Röntgen- und Temperaturplastiken aus. 1975 war Kolig gemeinsam mit Hans Staudacher und Gotthard Muhr offizieller Vertreter Österreichs bei der XIII. Biennale von São Paulo. 1979 markierte den Baubeginn am Paradies in Vorderberg, ein Gesamtkunstwerk auf einem rund 6000 Quadratmetern großen Areal. 1996 gestaltete Cornelius Kolig für das Kärntner Landesarchiv die Installation Unvergessen. 1999 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Villach und 2006 den Großen Kulturpreis des Landes Kärnten.

Literatur

Ausst.-Kat. "Cornelius Kolig - das Paradies", Sammlung Essl, Klosterneuburg / Wien 2009; Cornelius Kolig, "Flush. Neue Arbeiten für das Paradies, 1985 - 1990", Klagenfurt 1990