Alfons Schilling. Autobinäre Raumbilder
20 October - 26 November 2022
Alfons Schilling (1934-2013), der heute u.a. als Pionier auf dem Gebiet der Virtual Reality gilt, setzte sich ab den 1960er-Jahren mit der bildlichen Darstellbarkeit von Raum und Bewegung auseinander. Nach Experimenten mit Holografie und Linsenrasterfotografie begann er in den 1980er-Jahren mit der Entwicklung von autobinären Raum- beziehungsweise Stereobildern.
Die in unserer Ausstellung gezeigten Werke, die den Betrachter*innen mit Hilfe eines Prismamonokels ein ungewöhnlich intensives Raumerlebnis bieten, datieren aus den Jahren zwischen 1983 und 2000 und entstammen damit der Kernphase dieser Serie. Nach Schillings Rückkehr aus den USA 1986 entstand ein großer Teil der Arbeiten in seinem Wiener Atelier.
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