Rudolf Junk 1880-1943

Rudolf Junk studierte an der Wiener Universität Germanistik, tief beeindruckt von der Impressionisten-Ausstellung in Wien im Jahre 1903 entschloß er sich für ein Studium der Malerei. Bis 1908 besuchte er die Wiener Akademie, Heinrich Lefler war sein Lehrer. Ab 1904 stellte er regelmäßig im Wiener Hagenbund aus, dessen Mitglied er von 1909 bis 1922 war. In den Jahren 1911 und 1912 war er auch Präsident dieser Künstlervereinigung. Auch war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. Ab 1924 war der Künstler Direktor der Wiener Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Junk beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Seine Arbeit wurde durch die Zuerkennung einer Reihe von Auszeichnungen gewürdigt. Rudolf Junk war vor allem Landschaftsmaler, Graphiker und Holzschnitzer. Der Künstler entwarf Briefmarken, Banknoten und Bücher. Er gestaltete auch eine ganze Anzahl von Katalogen für die Hagenbund-Ausstellungen.