Helmuth Gsöllpointner. Variable Objekte und Stabräume

15 Mai - 12 Juli 2024
Übersicht

(Kuratiert von Thomas Redl, Herausgeber des fair-Magazin für Kunst)

 

"Kunst als raumzeitliche Entfaltung einer inneren Ordnung, Bildhauerei als Dynamisierung eines statischen Prinzips und experimentelle Erweiterung des Horizonts. Gestaltung als Durchdringung der abstrakten, geometrischen Form und Teleskopie als Wahrnehmung einer anderen Dimension. Schlagworte, die ein ästhetisches Manifest über den Universalisten Helmuth Gsöllpointner, der wie kein anderer in Österreich für die generationenübergreifende Verbindung von Kunsthandwerk, Industrie und Design in Personalunion steht, beinhalten müsste. Sein techno-logisches Interesse, die Reduktion seiner bildhauerischen Arbeit auf das Eigentliche und das Elementare, sein Gespür für Materialien und die Erneuerung der Skulptur mit modernistischen Mitteln machen ihn zu einem Pionier der Gegenwartskunst." (Angela Stief, in: "Gsöllpointner. Universeller Gestalter", Hg. Thomas Redl und Kunstuniversität Linz, Salzburg, 2019)

 

Die Ausstellung bietet anhand von zahlreichen skulpturalen Arbeiten aus den bedeutenden Werkgruppen "Variable Objekte" und "Stabräume" Einblicke in das Schaffen des Künstlers.

 

"Variable Objekte" begegnen uns in Materialien wie Porit, Chromnickelstahl und Holz sowie in verschiedenen Größendimensionen ( - aber stets wandelbar!): als handliche kleinformatige oder als raumgreifende Skulpturen. Letztere machen die Wirkung jener Außenplastiken vorstellbar, die wie "Spirit of Linz" Höhen bis zu 12 Meter erreichen. Diese wurde in den Jahren 1889 bis 1993 von der VOEST in Chromnickelstahl ausgeführt und befindet sich heut im Park der Kepler-Universität, Linz. 

 

 

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