Jakob Alt 1789 Frankfurt/Main-1872 Wien
Brigg im Hafen von Castellamare, 1848
Öl auf Holz
32 x 39,5 cm
rechts unten signiert und datiert: "J. Alt 1848"
Weitere Abbildungen
Literatur
Ausst.-Kat. "Entlang der Natur", Kunsthandel Giese & Schweiger, Wien 2011, Kat.-Nr. 4; Ausst.-Kat. "Kabinettstücke", Kunsthandel Giese & Schweiger, Wien 2022, Kat.-Nr. 18Provenienz
Privatbesitz, Niederösterreich
erst Anfang 1840er in Dalmatien; Aquarell - Vorlage für Bild - datiert 1835; Zwei Motive sind es, die hier den Binnenländer (Maler wie Betrachter) faszinieren: der südliche Meereshafen und der...
erst Anfang 1840er in Dalmatien; Aquarell - Vorlage für Bild - datiert 1835;
Zwei Motive sind es, die hier den Binnenländer (Maler wie Betrachter) faszinieren: der südliche Meereshafen und der vor Anker liegende Zweimaster. Der Hafen konnte aufgrund der Datierung des Bildes und der bekannten Reiseroute Jakob Alts im Jahre 1848 als der Hafen von Castellamare di Stabia (südlich von Neapel) identifiziert werden, mit seinen viergeschossigen Lagerhäusern und den fast bis ans Wasser reichenden Hügeln. Diese »kompakte« Masse an Berg und Gebäuden konterkariert Jakob Alt mit der feingliederigen, zeichnerisch-vibrierenden Takellage eines Zweimast-Lastenschoners mit seinen sorgfältig eingebundenen Rah-, Klüver- und achterlichem Gaffelsegel. Geeint und zusammengehalten wird alles durch dieses unvergleichliche, südliche Licht, das aufgrund seiner Strahlkraft und Wärme in jenen Jahren oftmals Thema im Werke Jakob und Rudolf Alts ist.
Zwei Motive sind es, die hier den Binnenländer (Maler wie Betrachter) faszinieren: der südliche Meereshafen und der vor Anker liegende Zweimaster. Der Hafen konnte aufgrund der Datierung des Bildes und der bekannten Reiseroute Jakob Alts im Jahre 1848 als der Hafen von Castellamare di Stabia (südlich von Neapel) identifiziert werden, mit seinen viergeschossigen Lagerhäusern und den fast bis ans Wasser reichenden Hügeln. Diese »kompakte« Masse an Berg und Gebäuden konterkariert Jakob Alt mit der feingliederigen, zeichnerisch-vibrierenden Takellage eines Zweimast-Lastenschoners mit seinen sorgfältig eingebundenen Rah-, Klüver- und achterlichem Gaffelsegel. Geeint und zusammengehalten wird alles durch dieses unvergleichliche, südliche Licht, das aufgrund seiner Strahlkraft und Wärme in jenen Jahren oftmals Thema im Werke Jakob und Rudolf Alts ist.